Eine Allergie selbst zu diagnostizieren ist eigentlich nicht möglich. Erstens können bestimmte Symptome – Schnupfen, juckende Augen, Niesattacken – auch Anzeichen einer ganz anderen Erkrankung sein. Auf einmal läuft die Nase? Okay, es ist Frühjahr, aber vielleicht ist es ja auch ein Schnupfen. Oder eine immer wieder juckende Haut? Da kommen viele Auslöser infrage.
Aber irgendwann drängt sich bei Betroffenen dann der Verdacht auf, dass es sich bei Fließschnupfen, Augenjucken und Niesreiz nicht um eine Dauererkältung handelt, sondern vielleicht doch um Heuschnupfen, der Nase und Augen zu schaffen macht. Oder dass hinter dem Juckreiz womöglich eine Nahrungsmittelallergie steckt. Dann hilft nur noch eins: Der Gang zum Arzt. Dieser wird – nach einem ersten Gespräch – verschiedene Tests anwenden, um herauszubekommen, unter welcher Allergie genau der Patient leidet. Zum Beispiel: Ist es eine Sofort-Typ-Allergie oder Spät-Typ-Allergie? Zu den Tests gehören unter anderem der sogenannte Prick-Test, der Reibetest, das Rast-Verfahren oder der Epikutan-Test.
In unserem Video zeigt Dr. Bettina Prinz, Hautärztin und Allergologin in Starnberg, die gängigen Verfahren, wie der Arzt sie durchführt, was die Tests bewirken und wie es dem Patienten dabei ergeht.
Niko Remy, screenpulse.de / www.apotheken-umschau.de; 11.03.2011, aktualisiert am 25.07.2011
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